Steglitz in den 
    50er Jahren
    Austtellung im Heimatmuseum Steglitz 
    vom 10. März bis 4. Juni 2000


    Schloßstraße in den 50er Jahren


    Rathaus Steglitz am 18.5.1950, Foto: G. Pahl


     
    Die 50er Jahre

    Die 50er Jahre waren erfüllt von Aufbruchstimmung und Hoffnungen, von einem erfolgreichen Neubeginn im wirtschaftlichen wie im kulturellen Leben.

    Aber es gab noch viele Ruinen und Trümmer, große Not und menschliches Leid. Eine Normalisierung des Lebens, insbesondere für die Berliner Bevölkerung, setzte erst allmählich ein.

    Politisch geprägt waren die 50er Jahre von der Auseinandersetzung der beiden Großmächte USA und UdSSR und ihrer Verbündeten. Schon bald nach Kriegsende war die Koalition der Siegermächte auseinandergebrochen und es entbrannte ein erbitterter Kampf um Einflußgebiete in Europa und in der Welt.

    Deutschland, im Grenzbereich beider Machtblöcke gelegen, wurde immer wieder zum Schauplatz dieser Auseinandersetzungen, als deren Folge sich 1949 statt der Aufteilung des Landes in vier Besatzungszonen eine staatliche Zweiteilung ergeben hatte: Die "Bundesrepublik Deutschland" (mit Theodor Heuß als Bundespräsidenten und Konrad Adeneue als Bundeskanzler) und die "Deutsche Demokratische Republi (mit Wilhelm Pieck als Präsidenten und Otto Grtewohl als Regierungschef).

    Die damalige Hauptstadt hatte eine Sonderstellung erhalten. Unabhängig von den Besatzungszonen war Berlin der sogenannten "Kommandantura" unterstellt worden, ein Gremium, das sich aus den Stadtkommandanten der vier Sektoren zusammensetzte.

    Wolfgang Holtz
    • Artikel von Micheal Lorenz in der Stadtteilzeitung Steglitz.
    .

    Der Bürgermeister bei der Eröffnung der
    Ausstellung am 10. März 2000


    Herr Zippler (ehem. Herausgeber 
    des Steglitzer Anzeigers) im Gespräch


    Herr und Frau Friese 
    (Arbeitskreis Historisches Lankwitz)


    Wolfgang Holtz (1. Vorstitzender des Heimatvereins)
    im Gespräch mit Bürgermeister Herbert Weber